3-Gipfelweg

Auf diesem Weg werden 4 Berge mit überwältigender Aussicht im Gemeindegebiet von St. Leonhard bei Freistadt bewandert, wobei 3 davon eine beeindruckende Felsformation mit einem darauf befindlichen Gipfelkreuz aufweisen.

Die Namensgebung des 3Gipfelweges leitet sich von diesen 3 Gipfeln ab: dem Herzogreitherfelsen, dem Rehberggipfel und dem Haiderberg.

Der Rundweg startet beim Gemeindezentrum und führt im Uhrzeigersinn Richtung Südwesten zum Herzogreitherfelsen. Auf dem Weg dorthin ist ein Abstecher zur „Zigeunerbuche“ beschildert. Der Herzogreitherfelsen (811m) ist mit Seilen und Trittbügeln gesichert, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind jedoch erforderlich.
Vom Herzogreitherfelsen geht es steil runter, vorbei bei einem sehr schönen Pechölstein und Ruhebankerl, ins Dorf Herzogreith und weiter zu den Weltuntergangssteinen. Danach führt der Weg teilweise über eine Forststraße zum Aubachl. Hier ist der tiefste Punkt der Wanderung erreicht (603m). Nun geht es stetig bergauf über Wenigfirling, wo sich eine Wasserstelle und kurz darauf ein Ruhebankerl befinden, zum Rehberg (895m). Vom Rehberg führt der Weg über das „Kaplkreuz“ entlang des Falkenhofweges zum Dorf Langfirling. Nach Langfirling geht’s hinauf zum Haiderberg (907m), der höchsten Erhebung von St. Leonhard bei Freistadt. Das letzte Stück des Weges führt uns über den Predigtberg wieder zurück nach St. Leonhard. Am Predigtberg (892m) lädt die Susi Wallner Warte zu einem Rundblick über die Mühlviertler Alm und weit darüber hinaus, ein.

Der Weg soll neben dem gesundheitlichen Aspekt auch Wissen zur Klimaanpassung vermitteln. Mit 15 Informationspunkten entlang des Wanderweges werden Folgen des Klimawandels erläutert. Die Stationen sind gut gekennzeichnet und können mit einer kostenlosen Appnach Eingabe der Stationsnummer via Handy gehört werden.

Daten zum Trailrun

3-Gipfelweg

Oberösterreich / Mühlviertel
Distanz: 20,24 km
Schwierigkeit: 3
Ausgangspunkt: St. Leonhard bei Freistadt
gpx-Datei

Klassifizierung Schwierigkeit

  1. Forstraßen, Waldwege, Wiesen – eher breit und nicht steil.
  2. Trails mit technisch einfachen Abschnitten mit wurzeligen und steinige Passagen, können kurzzeitig auch etwas steiler sein.
  3. Technischere Trails, die teils abschüssig sein können und auch steilere Abschnitte aufweisen.
  4. Trails, die technisch anspruchsvoll sind: Ausgesetzte Passagen mit leichten Seilversicherungen können vorkommen.
  5. Alpine Steige mit seilversicherten Passagen, Klettersteige bis Grad 2/3 laut UIAA*. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut erforderlich!
* Offizielle Schwierigkeitsskala im Klettern. Grad 2 bis 3 = mäßig bis mittel schwierig "Geübte und erfahrene Kletterer können Passagen dieser Schwierigkeit noch ohne Seilsicherung erklettern. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand."