FKT Kärnten - KARAWANKENKÖNIG

Sobald wir im Bodental angekommen sind geht es mit dem Auto direkt zum Gasthof Sereing am Fuße des hauseigenen Schleppliftes. Hier liegt auch unser Startpunkt, die Bushaltestelle welche mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Der Start ist mit einer Tafel „Karawankenkönig“ (ab Juni 2021) markiert. Von hier folgen wir der Straße taleinwärts vorbei am Meerauge und zur Märchenwiese. Hier verlassen wir das einzige Mal den Südalpen Weitwanderweg und überqueren die Märchenwiese. Am Ende dieser Wiese (Km 4.5) zweigt ein markierter Weg Richtung Klagenfurter Hütte ab. Diesem Weg folgen wir steil bergauf und lassen somit die Forststraße kurz rechts liegen. Nach ca. 30 min folgt die erste Schlüsselstelle des Weges, der „Stinzesteig“. Dieses Teilstück, ca. 400 m ist mit Drahtseilen und Stiften versichert. Nach diesem Steilstück immer weiter Richtung Klagenfurter Hütte (letzte Wasserstelle für 16 km!) und an dieser vorbei Richtung Bielschitzersattel (Km 8.6). Hier kurz hinab in den Kessel und zum Schlussanstieg auf den Hochstuhl. Kurze Gipfelrast und Richtung Westen vorbei am Ausstieg des Klettersteiges absteigen. Nach ca. 200 hm auf losem Schotter dem Südalpenweg folgend unterhalb der Gipfel in flachem Gelände gegen Westen. Bei Kilometer 16 laufen wir den Bergkessel aus und bleiben auf dem Weg welcher an einem alten Gehöft wieder in den Südalpenweg mündet. Nun immer den Wegweisern Richtung „Koca na Golica“ folgen wo wir bei Kilometer 24.5 wieder auf eine bewirtschaftete Hütte treffen (letzte Möglichkeit für einen „Einkauf und vorzüglicher Apfelstrudel). Von der Hütte wieder 30 m hinunter und weiter Richtung Hahnkogel. An dessen westlichem Ende geht es in einer unverschämten Steigung entlang des Grenzzaunes auf den Rosenkogel (Km 30). Ausblick genießen, denn jetzt kommt der Schlussspurt! Unterhalb des Frauenkogels in Richtung Bärenkogel (Km 35) stoßen wir nochmal auf eine Wasserstelle, welche unbedingt zu nutzen ist, glaubt mir ihr werdet sie brauchen. Nun kommen wir in der Folge zum Aufstieg auf den Hühnerkogel (Gubno). Klingt nach einen kleinen Hügel ist aber eine ordentliche Rampe. Nochmal 400hm rauf und knapp knapp 50 hm unterhalb des Gipfels traversiere zum Schlussanstieg auf den Mittagskogelsattel. Hier bekommen wir es mit Schlüsselstelle 2 zu tun was wiederum eine versicherte Stelle mit Stahlstiften und Stahlseil bedeutet (A/B). Doch wer es bis jetzt geschafft hat, packt auch diese Stelle (genialer Ausblick). Diesem Weg folgen wir nun Richtung Mittagskogel um bei Kilometer 36,7 auf den Normalweg zu treffen. Hier wenden wir talwärts und sind nach knapp 3 km am Ziel unserer Tour der „Bertahütte“.

Parkmöglichkeiten beim Start (GH Sereinig - Bodental) gibt es genügend. Auch in der Nähe des Ziels gibt es einen öffentlichen Parkplatz. Gehzeit von der Bertahütte ca. 30 min. Es empfiehlt sich, sollte man über Nacht das Auto stehen lassen, einen Zettel hinter die Windschutzscheibe zu geben, dann muss sich niemand Sorgen, dass vielleicht jemand abgängig ist.

Tourenbeschreibung & GPX-Daten zur Verfügung gestellt von:
https://fastestknowntimeaustria.com

Daten zum Trailrun

FKT Kärnten - KARAWANKENKÖNIG

Kärnten / Carnica Region Rosental
Distanz: 38,53 km
Höhenmeter: 2.588 hm
neg. Höhenmeter: 2.068 hm
Schwierigkeit: 4
Ausgangspunkt: Ferlach / Bodental - Gasthof Sereinig
Geschätzte Dauer
7 Stunden und 34 Minuten
gpx-Datei

Klassifizierung Schwierigkeit

  1. Forstraßen, Waldwege, Wiesen – eher breit und nicht steil.
  2. Trails mit technisch einfachen Abschnitten mit wurzeligen und steinige Passagen, können kurzzeitig auch etwas steiler sein.
  3. Technischere Trails, die teils abschüssig sein können und auch steilere Abschnitte aufweisen.
  4. Trails, die technisch anspruchsvoll sind: Ausgesetzte Passagen mit leichten Seilversicherungen können vorkommen.
  5. Alpine Steige mit seilversicherten Passagen, Klettersteige bis Grad 2/3 laut UIAA*. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut erforderlich!
* Offizielle Schwierigkeitsskala im Klettern. Grad 2 bis 3 = mäßig bis mittel schwierig "Geübte und erfahrene Kletterer können Passagen dieser Schwierigkeit noch ohne Seilsicherung erklettern. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand."